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....und so fing alles an....

Alles begann im Januar 2013 als ich mir von einem Frauenarzt für einen Hormonstatus Blut abnehmen ließ.

Ich war das erste Mal bei diesem Gynäkologen, da mein bisheriger, sehr geschäzter Frauenarzt, leider seine Praxis aufgeben musste.

Zurück zu der Blutentnahme....es kam dabei heraus, dass ich unter einer Überfunktion der Schilddrüse leide, ausserdem deuteten die Werte darauf hin, dass bei mir eine Autoimmunkrankheit betstünde. So stand es im Laborbericht.

Der Arzt selber, welcher leider der deutschen Sprache nur wenig mächtig ist wie sich heraus stellte, drückte mir meine Werte in die Hand und sagte :"Ihre Blutwerte sind nicht normal."

Auf meine Frage hin, was daran nicht normal sei, wiederholte er sich einfach nur und fügte hinzu, dass ich zu meinem Hausarzt damit gehen müsse. Sehr verwirrt über soviel Unfähigkeit verließ ich seine Praxis und wurde am nächsten Tag vorstellig bei meinem Hausarzt.

Dieser guckte sich die Werte an und meinte nur, dass er persönlich keinen Handlungsbedarf sehen würde und einfach mal ein halbes Jahr abwarten würde um dann noch einmal Blut abzunehmen.

Da aber auch meine Mutter Hashimoto hat und der Laborbericht bereits darauf hinwies konnte ich nicht verstehen, warum ich nun ein halbes Jahr nichtstuend zusehen sollte, wie meine Schilddrüse mehr und mehr zerstört wird. Ich sah dringenden Handlungsbedarf und bestand auf einen Ultraschall, den mein Hausarzt netterweise auch gleich an dem Tag noch machte.

Der, aus den Blutergebnissen vermutete Verdacht auf Hashimoto, verhärtete sich, als mein Hausarzt die Schilddrüse im Ultraschall sah. Dennoch wollte er keine endgültige Diagnose stellen und verwies mich weiter an einen Internisten.

Zu dem Zeitpunkt wurden noch immer nicht die Antikörper bestimmt, die innerhalb kürzester Zeit den Verdacht hätten bestätigen können.

Ich machte also einen Termin beim Internisten, wartete drei Wochen auf den Termin und wurde im Februar dann dort vorstellig.

Während ich auf den Termin wartete fühlte ich mich von Tag zu Tag schlechter. Dabei hatte ich eigentlich erwartet, dass es mir besser ginge, denn ich hatte im Januar mit dem Rauchen aufgehört und war sehr stolz auf mich, dass ich endlich durchgehalten habe und tatsächlich zur Nichtraucherin geworden bin. Doch anstatt besser ging es mir täglich schlechter.

 

Mir wurde sehr schwindelig, ich hatte extreme Nackenschmerzen und ein Gefühl als hätte ich "Watte im Kopf", ich stand irgendwie völlig neben mir und fühlte mich nicht mehr so ganz "ich selbst".

 Aus irgend einem Grund hatte ich gleich das Gefühl, dass das "nicht mehr rauchen" damit zu tun hat, konnte es mir zu dem Zeitpunkt aber noch nicht erklären wieso, dazu aber später mehr.

Bevor ich also meinen Termin beim Internisten wahr nehmen konnte bin ich in meiner Verzweiflung und Angst vor dem Schwindel, der immer stärker wurde, zu einem HNO Arzt gegangen.

Ich erzählte ihm von meinem Problem mit der Schilddrüse und fragte ihn, ob es nicht evtl sein könne, dass der Schwindel und dieses sehr merkwürdige Gefühl im Kopf nicht daher kommen könne. Er verneinte dieses sofort ohne sich meine Blutergebnisse anzugucken. Er erzählte mir, dass das zwar grundsätzlich schon sein könne, aber in meinem Fall nicht. Weitere, eindeutigere Symptome, würden ihm für diese Diagnose fehlen.

Ahaaaa.....

Nach etlichen Tests stellte er dann per Ausschussverfahren die Diagnose: Eingeklemmte Arterie im HWS Bereich, dadurch verringerte Blutzufuhr zum Gehirn, dadurch der Schwindel.

Auch wenn ich spürte, dass das nicht der Grund für meinen Schwindel war, nahm ich die Diagnose erstmal dankbar an, weil ich einfach nur hoffte, dass es mir endlich bald besser gehen würde. Ich bekam Tabletten für eine bessere Durchblutung, die ich allerdings selbst bezahlen musste und die ganze, stolze 66 EUR kosteten, sowie Fango und Massage (6 Mal) gegen die Nackenverspannungen.

Kurze Zeit später war dann endlich der Tag, von dem ich mir sehr viel erhofft hatte, nämlich der Termin beim Internisten.

Auch wenn es meinem Nacken zwischenzeitlich etwas besser ging, weil die Massage mir sehr gut tat, ging es mir immer schlechter. Ich traute mich kaum noch raus, weil mir nur noch schwindelig war, dieses Gefühl im Kopf machte mich wahnsinnig und auch grosse Angst machte sich breit, dass da etwas ernsthaftes, dahinter stecken könnte.

Ich bekam Gefühlsausbrüche, die ich nur aus meinen Schwangerschaften von mir kenne, ich konnte teilweise nicht mehr meiner Arbeit nachgehen, ich nahm innerhalb von 4 Wochen 8 KG zu, ohne aber mehr gegessen zu haben und ich war einfach nur noch müde. Und damit meine ich keine einfach Müdigkeit, die man abends verspürt und dann einfach schlafen geht.....ich rede von Müdigkeit, die mich überfiel egal wo ich gerade war und ich mich teilweise kneifen musste, um meine Augen aufzuhalten.

Ich pflegte zu dem Zeitpunkt auch schon lange keine sozialen Kontakte mehr. Ich ließ das Telefon klingeln, wenn meine Familie anrief, ich sagte Verabredungen mit Freundinnen ab und machte dann auch keine Neuen mehr, ich plante nichts Schönes mehr, weil es für mich nichts Schönes mehr gab. Jedes Gespräch strengte mich zu sehr an, Musik hören nervte mich, obwohl ich als Sängerin und Vocal Coach arbeite, es war einfach alles zuviel und aus dem Bett bin ich morgens nur noch wegen meiner beiden Kinder gekommen.

Mindestens 2 Mal am Tag bekam ich einen ausgewachsenen Heulflash.....ich erkannte mich einfach selbst nicht mehr wieder.....also ging ich voller Hoffnung zu diesem Internisten, ich spürte, dass ich etwas mit der Schilddrüse habe, ich spürte, dass sich da ewtas verändert hatte und ich wollte nun einfach nur die Bestätigung und künstiliche Hormone, die das Gleichgewicht wieder herstellten sollten.

Der Termin beim Internisten war sehr ernüchternd. Er machte, wie schon mein Hausarzt, einen Ultraschall, stellte fest, dass das Bild auf Hashimoto hindeuten würde, nahm sich die Blutwerte von Januar (!!!!) vor, und meinte, dass akut nichts genommen werden müsse, er aber von meinem Hausarzt die Antikörper im Blut einmal bestimmen lassen möchte.

Niedergeschlagen machte ich also einen weiteren Termin bei meinem Hausazt.

Dieses Mal zur Blutentnahme.

Eine weitere Woche ging vorbei und ich fühlte mich einfach nur noch hilflos und sehr klein.

Der Tag der Blutentnahme kam und zwei Tage später bekam ich meine Blutergebnisse ausgehändigt.

Darauf standen die Schilddrüsenwerte

TSH, FT3 und FT4, auch wichtig, aber in diesem Falle sollten doch die Antikörper bestimmt werden. Es sollte endlich getestet werden, ob ich unter der Autoimmunkrankheit Hashimoto leide.

Oh man.....im Nachhinein, rückblickend, eigentlich keine grosse Sache, denn mein Hausarzt hatte es schlichtweg vergessen mit anzukreuzen und es war kein Problem die Werte nachbestimmen zu lassen, aber mich überforderte so etwas zu dem Zeitpunkt sehr. Ich bin sehr dünnhäutig geworden und wäre am liebsten noch in der Praxis in Tränen ausgebrochen, habe mich dann aber doch zusammen gerissen....

Einen weiteren Tag später hatte ich die Werte vorliegen und ..... oh Wunder....welch grosse Überraschung.....der Verdacht...MEIN Verdacht bestätigte sich. Herzlichen Glückwunsch, nun bist du offiziell ein "Hashi" wie ich mich seit dem liebevoll nenne ;-)

Die anderen Werte, die ebenfalls mit getestet wurden zeigten deutlich an, dass ich mich von der anfänglichen Überfunktion in eine Unterfunktion bewegt habe. Zwar war die Unterfunktion noch sehr grenzwertig zum Normalbereich, für mich war das aber die Erklärung für meine ganzen Beschwerden, vor allem für den ständigen Schwindel, der nach Verbrauch der teuren Tabletten und der Massagesitzungen selbstverständlich immer noch mein treuer Begleiter war.

Mein Hausarzt jedoch war anderer Meinung. Nach wie vor bestand er darauf zu warten ehe ich Hormone in Form von Tabletten bekommen sollte, seiner Meinung nach hätte ich all die Symptome auf Grund von etwas Anderem.

Er sagte mir....und das brachte bei mir das Fass zum überlaufen....man müsse mal darüber nachdenken, ob der Grund für den Schwindel nicht evtl in der Psyche zu suchen sei....

Ich verabschiedete mich für den Tag bei ihm, ging heulend nach Hause und wählte die Nummer von einer Frauenärztin, die mir von einer Freundin empfohlen wurde.

Diese Ärztin hatte sich, auf Grund ihrer eigenen Schilddrüsenerkrankung, auf die genaue Einstellung des Schilddrüsenhormons eines jeden einzelnen Patienten, spezialisiert.

Wow !!! Das klang super, dort würde mir nun endlich geholfen werden.

Ich machte einen Termin und kurze Zeit später fand ich mich bei der Frauenärztin wieder.

Ich zeigte ihr meine Laborergebnisse, erzählte ihr von meinen Beschwerden und bekam zur Antwort, dass meine Blutwerte NICHT meinen Gesundheitszustand erklären würden und das sie glaubt, dass es mir nur so schlecht ginge, weil ich nun wüsste, dass ich Hashimoto habe.

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Wie bitte

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Ich konnte gar nichts mehr dazu sagen.

Gar nichts.

Leider war mein Mann bei diesem Gespräch dabei, eigentlich um meinen Rücken zu stärken, weil ich keine Kraft mehr hatte die nervenaufreibenden Gespräche alleine zu führen.

Doch nach der unvorsichtigen und unbedachten Aussage der Ärztin, fing auch er an meine Beschwerden, mein Empfinden, in Frage zu stellen.

Ich selbst fing an, an mir zu zweifeln. Ich konnte jedoch nicht verstehen, warum man keine weiteren Untersuchungen machte um andere Krankheiten auszuschliessen, wenn man doch der Ansicht war, dass es nicht von meiner Schilddrüse komme.

Ich fing an mir im Internet und in Fachliteratur Hilfe zu holen und bin auf ein sehr interessantes und hilfreiches Buch gestossen, welches mir sehr weiter geholfen und Mut gemacht hat, mich weiterhin auf mein Gefühl zu verlassen, welches mir nach wie vor sagte, dass das Übel für alles in meiner Schilddrüse liegt und den fehlenden Hormonen in meinem Körper.

Das Buch bestätigte ausserdem meine Gedanken, dass es eine Verbindung zu dem "nicht mehr rauchen" gibt, denn Zigaretten enthalten Thiozyanat, das ist ein Stoff, der die Schilddrüse schädigt und wie eine Antischilddrüsensubstanz wirkt.

Oft bemerken Frauen erst, wenn sie mit dem Rauchen aufhören, dass sie unter einer Unterfunktion leiden. Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Nikotin einen künstilich erhöhten Stoffwechsel schafft, der die typischen Hashimoto Symptome Müdigkeit, Gewichtszunahme, usw unterdrückt.

 Mir war also klar, dass ich meine ganze Kraft noch einmal zusammen nehmen  und noch einmal das Gespräch mit meinem Hausarzt suchen musste um ihm klar zu machen, wie schlecht es mir geht und das nun eine Lösung her müsse. Denn inzwischen kamen weitere Symptome dazu. Ich hatte immer mal wieder ein sehr unangenehmes Rauschen auf dem linken Ohr, Verdauungsprobleme und mein Zyklus fing an sich zu verändern, in dem er unregelmäßiger war, was ich bislang nicht von mir kannte.

Und so saß ich, es war inzwischen Anfang Mai, wieder bei meinem Hausarzt und klagte ihm mein Leid. Ich erzählte ihm von dem Rauschen auf dem linken Ohr. Er schaute sich das Ohr an, bekundete, dass das Trommelfell etwas trüb aussehen würde, es aber auch hier seiner Meinung nach noch keinen Handlungsbedarf gäbe, und ich mich eigentlich glücklich schätzen könne, weil .... und jetzt kommt`s ......

Es gibt eine hohe Form des Meditierens und ganz wenige Menschen, die es schaffen, sich so in Trance zu bringen, dass sie ihr eigenes Blut rauschen hören können. Von daher ist das Problem mit meinem Ohr eigentlich gar kein richtiges Problem.

Warum bin ich wieder zu ihm gegangen ? Warum bin ich hier ? Was mache ich hier?

100 solcher Gedanken schossen mir in dem Moment durch den Kopf, denn ich habe in den letzten Monat vieles gehört, was ich besser nicht gehört hätte, aber diese Aussage hat dem Fass den Boden ausgeschlagen.

Ich sammelte mich kurz und bat dann um eine Überweisung zu irgend einem Spezialisten und dieses Mal verstand mein Hausarzt auch die Dringlichkeit (aber eher war er wohl darauf aus mich endlich wieder los zu sein) und rief in meinem Beisein eine Nuklearmedizinerin im nahegeliegendem Krankenhaus an und vereinbarte für die kommende Woche einen Termin zur Schilddrüsen Szintigraphie für mich.

Ich hatte im Vorfeld gelesen, dass eine Szintigraphie eigentlich nicht nötig ist bei Hashimoto Patienten und nur dann gemacht werden soll, wenn Verdacht auf Knoten in der Schilddrüse oder ähnliches bestünde.

Aber ich verkniff mir dieses, denn ich hoffte auf eine kompetente Fachärztin, die evtl bereit war mich auf Grund meiner Symptome und Beschwerden zu behandeln und nicht auf Grund meiner Blutergebnisse zu beschließen, dass ich mir alles nur einbilde.

Eine Woche später saß ich der Ärztin, meiner grossen Hoffnung, gegenüber.

Doch leider sagte auch sie mir, dass momentan meine Blutwerte nicht so ganz mit den Beschwerden zusammen passen würden, sie sich aber auch vorstellen kann, dass ich in eine Unterfunktion gerutscht bin und sie auf jeden Fall noch einmal Blut abnehmen möchte, denn das war bereits mehrere Wochen her.

Ausserdem wollte sie noch einmal einen Ultraschall machen. Und zum aller ersten Mal überhaupt tastete eine Ärztin meine Schilddrüse ab um dann auch gleich festzustellen, dass sie vergrößert und tastbar ist.

Als ich mit meiner Platzangst dann später bei der Szintigraphie lag war mir zum heulen zumute. Ich hatte Zeit genug um die letzten Monate noch einmal Revue passieren zu lassen.

Wie wäre das alles gelaufen,wenn ich nicht so dahinter gewesen wäre?

Was passiert mal mit mir, wenn ich alt und gebrechlich bin und mich vielleicht nicht mehr so verständigen kann?

Wieso gibt es so viele unkompetente Ärzte ?

Warum haben sie Medizin studiert, wenn ihnen die Patienten offensichtlich so egal sind ?

Was soll ich tun, wenn nun auch wieder nichts aussagekräftiges bei den Untersuchungen rauskommt ?

Nach der Szintigraphie verabschiedete sich die Ärztin von mir und ließ mich wissen, dass sie den Bericht mit den Laborwerten kommende Woche zu meinem Hausarzt schicken würde.

Dort saß ich dann eine Woche später auch wieder.

Bereits an der Anmeldung hatte ich mir den Krankenhausbericht als Kopie geben lasse. Im Wartezimmer schaute ich ihn durch.

Ich konnte es nicht fassen !!!!

Meine Blutergebnisse waren unglaublich schlecht.

TSH basal 26,3 (0,35 - 4,94)

ft4 5,5 ( 7-15)

ft3 war im Normalbereich.

 Bei dem hohen TSH Wert war es kein Wunder, dass ich, inzwischen sogar über Nacht, kiloweise zunahm.

Weiter ordnete die Ärztin aus dem Krankenhaus an, dass ich ab sofort L-Thyroxin 50 nehmen solle und nach einer Woche auf 75 steigern müsse.

Überglücklich, voller Wut, mit Tränen in den Augen, wiederholte ich gedanklich immer wieder den Satz aus dem Bericht: "Die Patientin wird nun mit mit L-Thyroxin eingestellt.

Ich wollte nur noch das Rezept haben.

Mein Hausarzt sah sich den Bericht an und die Blutwerte und meinte trocken:" na das konnte ja keiner ahnen, dass Sie in eine so starke Unterfunktion rutschen."

Ohhhhh doch, ich hatte es die ganze Zeit geahnt, und wenn man mich nur ein kleines bisschen ernster genommen hätte, wenn ich kompetente Ärzte um mich gehabt hätte, dann hätte mir so einiges Leid erspart bleiben können.

Als ich die Arztpraxis verließ, ließ ich meinen Gefühlen freien Lauf und schluchzte wie ein kleines Kind. Ich spürte Wut, Hoffnung, Angst, Erleichterung, alle Gefühle, die ich die letzten Wochen in mir trug, fühlte ich in dem Moment noch einmal.

Ich wusste, nun würde alles besser werden.

Am nächsten Tag nahm ich meine erste Tablette. Ich hatte mir aus der Apotheke ebenfalls Selen 200 und Zinktabletten, sowie Vitamin B12 geholt.

Das Selen kann die Schilddrüsenantikörper senken, somit kann zwar keine Heilung erzielt werden, aber eine Senkung der Antikörper und damit eine Verlangsamung der Zerstörung der Schilddrüse.

Zink sollte in Verbindung mit dem Selen genommen werden, da ein zu niedriger Zink Wert die natürliche T3 Produktion im Körper verhindert. Ausßerdem verlangsamt es ebenfalls den Entzündungs und Zerstörungsprozess.

Das Vitamin B12 nehme ich einfach nur vorbeugend gegen einen Mangel, weil darunter viele Hashimoto Patienten leiden. Es gibt Dinge, von denen kann man nicht genug haben, dazu gehören bei mir auf jeden Fall auch Vitamine ;-)

Es gibt viele Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, die uns Hashimoto Erkankten sehr gut tun. Am Besten spricht man seinen Arzt darauf an.

Zurück zur ersten Tablette, die ich nach fast 6 Monaten enldich zu mir nahm.

Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte, ich wusste, dass es eine Zeit lang dauert, bis man erste Erfolge und Besserung spürt, aber es war doch irgendwie ernüchternd, als ich so gar nichts in den ersten 3 Tagen spürte.

Doch nach und nach verspürte ich eine Verbesserung, bzw auch eine Verlagerung der Beschwerden. Die "grossen", sehr lästigen Beschwerden wichen etwas angenehmeren Beschwerden, wie z.B. ein häufiges Einschlafen von beiden Händen.

Ich weiß, das hört sich sicherlich komisch an, aber es war in der Tat eine Erleichterung nun mal andere Beschwerden zu haben.

Eine Woche später erhöhte ich die Dosis auf 75 und endlich wurde auch meine Stimmung wieder heller, ich nahm Verabredungen wieder wahr und konnte wieder besser arbeiten gehen.

Ab und zu habe ich noch das Gefühl "Watte im Kopf" zu haben und leicht schwindelig ist mir auch manchmal, aber ich möchte auch nicht zuviel erwarten. Ich nehme die Tabletten nun seit 2,5 Wochen. Wunder kann ich nicht erwarten und ich muss auch nochmal zum Arzt wegen meiner starken Nackenschmerzen, die evtl auch von einer Nebennierenschwäche kommen können, aber vorerst bin ich sehr erleichtert, dass es mir etwas besser geht.

Mein altes Gewicht habe ich natürlich noch nicht zurück, aber ich habe in den letzten zwei Wochen 3 KG abgenommen, das war vor Einnahme der Tablette unvorstellbar, deshalb bin ich mit dem kleinen Erfolg auch schon etwas glücklich.

Ich hoffe einfach, dass mir Stück für Stück besser gehen wird und ich mein Leben einfach wieder genießen kann.

 

 

 

 

 

 

28.5.13 11:01
 



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